Wo die Unterschiede entstehen
Ob ein IPTV-Player einfriert, entscheidet sich nicht an der Funktionsliste, sondern daran, was passiert, wenn der Anbieter ein paar Sekunden nichts liefert. Drei Dinge hat Neverlag dafür anders gebaut.
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Holen und Abspielen sind getrennt.
Die übliche Bauweise: Ein Teil der App holt den Stream und spielt ihn gleich ab. Reisst die Verbindung, merkt er es erst, wenn das Bild steht — dann lädt er neu, und was du zurückspulen konntest, ist weg.
Neverlag trennt das: Ein Teil holt den Stream und hält Vorrat, ein anderer spielt ihn. Der spielende Teil bekommt vom Verbindungsabbruch nichts mit, solange Vorrat da ist.
- 02
Vorrat statt Reaktion.
In den Lab-Läufen lagen beim Kappen zwischen 20 und 30 Sekunden Vorrat bereit. Kurze Lieferpausen des Anbieters — im Journal 10 Fälle zwischen 6.2 und 9.4 Sekunden — verschwinden darin vollständig: 10 von 10 ohne Standbild.
Der Vorrat bestimmt, wie lang ein Ausfall unsichtbar bleibt. 20 Sekunden gekappt: kein Standbild. 60 Sekunden gekappt: 40.3 Sekunden Standbild — aber null mal neu geladen, Rückspulspeicher und Verbindung bleiben.
- 03
Neue Verbindung ohne Neuladen.
Wird der Vorrat knapp oder antwortet der Server nicht mehr, holt der erste Teil im Hintergrund eine neue Verbindung und hängt sie an den Vorrat an. Gemessen: 1.1 bis 2.1 Sekunden nach Rückkehr des Servers steht die neue Verbindung, null Neuladen in 5 Läufen.
Auf zu langsamer Leitung spielt Neverlag minimal langsamer, statt neu zu laden: 15 Minuten gedrosselt, eine Verbindung, kein Standbild — ohne diese Anpassung waren es 42 Standbilder und 29 Verbindungsversuche.
Wie UHF, IPTVX und iPlayTV das intern lösen, wissen wir nicht — wir kennen ihren Code nicht, und gemessen haben wir sie noch nicht. UHF schreibt im Store «reconnects automatically»; was das in Sekunden heisst und ob dabei neu geladen wird, sagt der Eintrag nicht. IPTVX und iPlayTV sagen dazu nichts. Sobald die Vergleichsmessung mit denselben Aufbauten wie im Lab gemacht ist, steht sie hier.
Die Fragen, die uns gestellt werden
Neverlag oder UHF?
UHF läuft laut Store auf iPhone, iPad und Apple TV, auf dem Mac als iPad-App («Nicht für macOS überprüft»). Der Eintrag nennt Werbung, ein PRO-Abo (monatlich, jährlich, lebenslang), Sync nur im PRO, ein Konto, Aufnahmen über einen «UHF Server» auf dem eigenen Rechner und «reconnects automatically». Datenschutzlabel: Kennungen, Nutzungs- und Diagnosedaten, nicht mit dir verknüpft.
Neverlag: eine App mit einem Abo für Mac, iPhone, iPad und Apple TV (Mac folgt in Kürze, derselbe Kauf), Familienfreigabe inklusive; keine Werbung, kein Konto, kein Tracking; Aufnahme und Timeshift ohne eigenen Server; Diagnose, die dir sagt, ob Anbieter, Netz oder Gerät schuld war.
Was keiner von beiden Einträgen beantwortet: wer seltener einfriert. Neverlag ist gemessen (60 Sekunden ohne Verbindung, null Neuladen), UHF noch nicht.
Neverlag oder IPTVX?
IPTVX läuft laut Store auf iPhone, iPad und Apple TV, auf dem Mac als iPad-App. Der Eintrag verlangt ein iCloud-Konto und ein eigenes IPTVX-Konto («Phone pairing for TV accounts»), nennt In-App-Käufe FULL (Abo), «PRO – TV» separat und «FULL – Jährlich – Familienfreigabe» separat, dazu TV-Archiv/Catch-up des Anbieters. Datenschutzlabel: Daten, die zum Tracking verwendet werden — Standort, Nutzungsdaten.
Neverlag braucht kein Konto, weder bei uns noch bei iCloud; das Abo gilt für vier Geräte, Familienfreigabe ist enthalten, nichts wird separat verkauft. Aufnahme und Timeshift laufen in der App, unabhängig davon, ob dein Anbieter Catch-up anbietet. Kein Tracking, keine Analytics.
Stabilität im Vergleich: noch nicht gemessen.
Neverlag oder iPlayTV?
iPlayTV gibt es laut Store nur für Apple TV, als Einmalkauf, auf Englisch; iPhone und iPad bedient eine eigene App («iPlayTV AIO»). Der Eintrag nennt Xtream-Catch-up und Familienfreigabe; Datenschutzlabel: Nutzungs- und Diagnosedaten, nicht mit dir verknüpft.
Neverlag ist eine App für alle vier Geräte mit einem Abo, in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, mit Aufnahme, Timeshift, Programmführer und Diagnose. Einmalkauf gegen Abo: Was für dich günstiger ist, hängt davon ab, wie lange du die App nutzt — die Preise zeigt der App Store für dein Land.
Stabilität im Vergleich: noch nicht gemessen.
Friert Neverlag seltener ein als UHF, IPTVX oder iPlayTV?
Das wissen wir nicht, und wir behaupten es nicht. Gemessen haben wir nur Neverlag: Verbindung 20, 30, 45 und 60 Sekunden gekappt — null mal neu geladen in jedem Lauf; 15 Minuten zu langsame Leitung — eine Verbindung, kein Standbild; neue Verbindung 1.1 bis 2.1 Sekunden nach Rückkehr des Servers.
Die drei anderen haben wir noch nicht gemessen. Sobald wir es mit denselben Aufbauten getan haben, stehen die Zahlen in der Tabelle oben und im Playback Lab — jeder Lauf, nicht nur die guten.
Welcher dieser IPTV Player läuft auf dem Mac?
Laut Store: UHF und IPTVX als iPad-App auf Macs mit Apple-Chip («Nicht für macOS überprüft»), iPlayTV gar nicht. Neverlag hat eine eigene Mac-App mit Kanalliste, Programmführer und Aufnahmen in einen lokalen Ordner — sie folgt in Kürze und gehört zum selben Kauf wie iPhone, iPad und Apple TV.
Warum steht hier kein Preisvergleich?
Weil Preise je Land verschieden sind und sich ändern — der App Store zeigt den aktuellen Preis für dein Land. Was sich vergleichen lässt, sind die Modelle: UHF ein PRO-Abo (monatlich, jährlich, lebenslang) plus Werbung in der freien Fassung; IPTVX ein FULL-Abo mit separat verkauftem «PRO – TV» und separatem Familien-Abo; iPlayTV ein Einmalkauf nur für Apple TV; Neverlag ein Abo für vier Geräte mit sieben Tagen Probezeit, Familienfreigabe inklusive.