Eine IPTV-Liste vom Anbieter hat meist Tausende Sender – Sport, Nachrichten, Filme und vieles, was Kinder nicht sehen sollen. Profile in Neverlag lösen zwei Dinge auf einmal: Jede Person im Haushalt bekommt eigene Favoriten und einen eigenen Verlauf, und ein Kinderprofil sieht nur, was du ausdrücklich freigegeben hast. Deine Anbieter richtest du einmal ein; jedes Profil wählt daraus seine Gruppen, Kategorien und Sender.
Neverlag ist ein Player. Es enthält keine Sender und nennt keine Anbieter; was ein Profil sehen darf, entscheidest du.
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Dein erstes Profil
Beim ersten Start – auch nach der Aktualisierung von einem Stand ohne Profile – legst du dein erstes Profil selbst an: Name, Farbe, Symbol, auf Wunsch eine PIN und der Schalter «Kinderprofil». Alles, was schon da ist – Favoriten, Verlauf, Weiterschauen –, gehört danach zu diesem Profil. Es geht nichts verloren. War die frühere Kindersicherung eingeschaltet, schlägt Neverlag ein Kinderprofil mit genau den Sendern vor, die deine Sperrliste übrig liess.
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Ein Kinderprofil sieht nur, was du freigibst
Einstellungen → Profile → «Profil hinzufügen», Schalter «Kinderprofil» einschalten. Ein neues Kinderprofil sieht nichts, bis du seine Inhalte wählst: je Anbieter die Gruppen für Live-Sender, die Kategorien für Filme und Serien, dazu einzelne Sender, die trotz freigegebener Gruppe verborgen bleiben. Unterwegs geht es schneller: Sender lange drücken (iPhone, iPad), Rechtsklick (Mac) oder die Wischfläche halten (Apple TV) → «In diesem Profil verbergen».
Was ein Profil nicht bekommen hat, fehlt überall: in der Senderliste, in den Kategorien, in Favoriten und Verlauf, in der Suche, im Programmführer, bei Filmen und Serien und im Archiv. Die Zahleneingabe auf einen gesperrten Sender fragt die PIN. Bringt der Anbieter eine neue Gruppe mit, bleibt sie im Kinderprofil verborgen, bis du sie freigibst – im Erwachsenenprofil erscheint sie von selbst.
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PIN: für Profile, für den Wechsel, für die Einstellungen
Einstellungen → Profile → «PIN festlegen» (mindestens vier Ziffern). Danach kannst du ein Profil schützen («Mit PIN schützen»: der Wechsel hinein fragt die PIN) und die Einstellungen («Einstellungen mit PIN schützen»: ein Kind kommt nicht an Anbieter, Freigaben oder Profile). Die Inhalte eines Kinderprofils und eines PIN-geschützten Profils lassen sich nur mit der PIN ändern – ein Kind kann sich nichts freischalten.
Auf dem Apple TV tippst du die PIN mit der Fernbedienung über einen Ziffernblock ein; auf iPhone, iPad und Mac in ein Eingabefeld. Vergessen? «PIN vergessen?» löscht die PIN und schaltet den Schutz aus; Profile und Freigaben bleiben.
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«Wer schaut?» – das Profil wechseln
Ab zwei Profilen fragt Neverlag beim Start «Wer schaut?» und startet erst nach der Wahl – es läuft kein Sender los, bevor das richtige Profil aktiv ist. Unterwegs steht das aktive Profil als farbige Kachel in der Leiste (Mac: Seitenleiste; iPhone/iPad: über der Senderliste; Apple TV: Kopfzeile). Geschützte Profile fragen die PIN; ein Kinderprofil ist ohne PIN erreichbar.
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Auf dem Gerät, mit dir aufs nächste
Profile liegen auf dem Gerät und gleichen sich nicht über iCloud ab. Auf ein zweites Gerät kommen sie mit der Sicherung (Einstellungen → Anbieter → exportieren/importieren), samt Freigaben, Favoriten und Wiedergabepositionen je Profil. Koppelst du ein Apple TV vom iPhone oder Mac aus, nimmt es die Welt deines aktiven Profils mit. Aufnahmen gehören dem Gerät, nicht einem Profil.